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Wohnen wie in Schweden

Was ist ein Schwedenhaus-Stil?

Als typisches Zeichen für ein Schwedenhaus gilt die unverkleidete Holzfassade. Diese kann naturbelassen oder mit einem Anstrich versehen sein. Ein Giebelkreuz, eine Eingangsveranda oder ein Balkon können es noch zusätzlich schmücken.

Nachteil Holz?

Holz ist ein guter Wärmedämmer, doch eine ganze Fassade aus diesem Baustoff sorgt immer wieder für Diskussionen. Eine Holzfassade ist viel robuster, als manche denken. Sicher bedarf es einiger Pflege, die sich jedoch, nach gut durchdachter Bauweise, in Grenzen hält.

Man sollte Holzarten wie Kiefer, Douglasie oder Lärche verwenden, da diese Holzarten resistent gegen Pilze und Insekten sind. Ein weiterer Schutz wäre z.B. ein großer Dachüberstand oder ein hoher Sockel, damit die Staunässe oder das Spritzwasser keinen Schaden anrichten kann.

Holzschutz

Jedes unbehandelte Holz verändert sich im Laufe der Zeit. Ist dieser Effekt nicht erwünscht, muss die Fassade mit einem Anstrich versehen werden, der von Zeit zu Zeit erneuert werden muss.

Generell verwendet man Dickschichtlasuren mit hoher Deckkraft. Der Anstrich sollte regelmäßig auf Schäden überprüft werden, um diese sofort zu beheben. Nur dann ist eine schöne, gesunde Fassade auf Dauer gewährleistet.

Fazit:

Man muss nicht nach Falun oder Malmö reisen, um die skandinavische Idylle zu genießen. Es gibt in unseren Breiten Fertigteilhäuser im Schwedenstil und somit reicht ein Nachmittag im Garten aus, um sich den Skandinavien Urlaub nach Hause zu holen.

Gibt es Zweifel an der Haltbarkeit eines Schwedenhauses, so dient das 102 Jahre alte Geburtshaus der Astrid Lindgren als Maßstab, das heute als Museum fungiert.


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