Versiegelung von Pflastersteinen – Lohnt sich das?
Dem Unkraut keine Chance
Wer kennt nicht das Problem, dass Pflastersteine sauber verlegt werden, man sich über die neuen Flächen freut und bereits ein Jahr später folgt dann erste Enttäuschung. Nämlich dann, wenn Moos und Flechten auf den Pflastersteinen sprießen oder die ersten Reifenspuren durch Gummiabrieb erkennbar sind. Spätestens dann, wenn zu Hochdruckreiniger gegriffen wird, kommen die ersten Überlegungen: Kann man das Pflaster nicht anderweitig schützen?
Weshalb verschmutzen Pflaster?
Die meisten Pflastersteine sind porös, entweder aus Naturstein, aus Beton oder Ziegel und haben somit keine glatte, abweisende Oberfläche. Dadurch kann zum einen Schmutz eindringen, andererseits saugt sich das Material auch mit Feuchtigkeit oder Wasser voll und bietet dadurch Moos oder Dreck Angriffspunkte. Sogar ein Auffrieren von Pflastersteinen in kalten Wintern ist dadurch möglich. Denn Wasser dehnt sich bei Kälte aus und sprengt regelrecht das Material.
Kann eine Versiegelung Schutz bieten?
Sobald die Pflastersteine versiegelt werden, bildet sich eine Schutzschicht auf dem Material. Zum einen kann das Pflaster leichter gereinigt werden, zum anderen können Schmutzpartikel nicht mehr eindringen und haften bleiben.
Wer schon Ölflecken auf einer solchen Fläche gesehen hat, weiß dass diese nicht mehr zu entfernen sind, denn das Öl dringt tief in die Poren ein. Durch die Versiegelung ist das nicht mehr möglich, das Pflaster bleibt dauerhaft geschützt. Wer nun der Meinung ist, Öl hätte auf seinem Pflaster nichts verloren: Auch beim beliebten Sommervergnügen, dem Grillen, spritzt oftmals Öl auf die Fläche, auf der der Grill steht und das ist eben meistens das Pflaster vor dem Haus.