Gemüsegarten statt Supermarkt!
Früher war das Gemüse aus dem eigenen Gemüsegarten ein wichtiger Bestandteil der täglichen Ernährung. In wirtschaftlich schlechten Zeiten, in denen nicht eben der schnelle Gang zum Supermarkt möglich war, war er ein unverzichtbares Muss.
Nachdem diese Notwendigkeit nicht mehr gegeben war, musste der Gemüsegarten in den vergangenen Jahrzehnten zwar kurz an Beliebtheit einbüßen, erlebt aber seit einiger Zeit eine wahre Renaissance. Immer mehr Menschen finden ihren Gefallen an einem Gemüsebeet, und sei es noch so klein. Die Gründe für diese steigende Beliebtheit sind sehr verschieden, sehen viele Menschen den eigenen Gemüsegarten nur als als einen Ausgleich zu dem klassischen Alltagsstress, steht für andere biologischer Anbau im Vordergrund. Auch beim Gärtnern mit Kindern kommt man um den Gemüseanbau nicht herum, zeigen sich doch schnell sichtbare und vor allem leckere Resultate beim den Gemüsepflanzen.
Heute lassen sich bei dem Gemüsegarten zahlreiche Unterschiede erkennen und schon längst werden nicht mehr nur die Klassiker, wie zum Beispiel Salat, Radieschen und Kohlrabi angebaut. Auch die exotischere Varianten wie Paprika oder Chili konnten in einzelnen deutschen Gärten ihren Einzug feiern. Auf Grund der klimatischen Veränderungen und den zahlreichen Züchtungen bieten sich heute auch die exotischen Pflanzen für den Anbau in Deutschland an. Deren Auswahl ist wahrlich genauso groß, wie die der Klassiker.
Für das Gemüsebeet kann man auf die verschiedensten Pflanzen zurückgreifen. Um jedoch die entsprechenden Erträge zu erreichen, sollte man sich auch an den Anforderungen der jeweiligen Pflanzen orientieren. Auch wenn die meisten Pflanzen durch die verschiedensten Züchtungen hinsichtlich der Ansprüche wesentlich freundlicher geworden sind, eignen sich noch längst nicht alle Angebote für jeden Garten. Zudem sollte man die jeweiligen Pflanzzeiten bedenken. Wer etwas rückenschonender arbeiten will, kann die Gemüsesorten in einem speziellen Hochbeet anpflanzen.