Die natürlichen Heilkräfte der Aloe vera
Die Aloe verbarbadensis miller ist eine Heilpflanze mit langer Kulturgeschichte und erfreut sich seit einigen Jahren wieder zunehmender Nachfrage. Die hautpflegenden und feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften der echten Aloe Vera haben die großen Kosmetikhersteller auf den Plan gerufen, die ihre Produkte mit den wertvollen Inhaltsstoffen der Wüstenlilie anreichern. Wer die pure Aloe genießen möchte, kann zum frisch gepressten Saft der Heilpflanze greifen, der beispielsweise zu günstigen Preisen über das Internet bezogen werden kann. Der Aloe Vera Saft hat einen leicht bitteren Geschmack, weshalb er oft in Form von Mixgetränken angeboten wird. Die dekorative Pflanze mit den typischen dickfleischigen länglichen Blätter ist in den trocken-warmen Klimazonen beheimatet und lässt sich auch auf der heimischen Fensterbank ziehen.
Was macht die Aloe vera so wertvoll?
Das Blattmark der dickfleischigen Blätter enthält mehr als 200 nachgewiesene wertvolle Stoffe, die in ihrer Gesamtheit verschiedene Erkrankungen günstig beeinflussen können. Traditionelle Anwendung findet der frische Saft zur Behandlung von Erkrankungen der Haut, wie Akne, Neurodermitis, Schuppenflechte, Allergien, Pilzerkrankung und Abszessen. Er gilt ferner als effektives Mittel zur sofortigen Behandlung von Insektenstichen, Sonnenbrand und Verbrennungen und kann bei innerlicher Anwendung positive Effekte auf rheumatische Beschwerden, Diabetes, Arteriosklerose, Gicht und viele weitere Erkrankungen haben.
Die eigene Aloe-Pflanze
Die echte Aloe Barbadensis miller eignet sich auch für den Anbau auf der heimischen Fensterbank, entsprechende Pflanzen sind Fachhandel erhältlich. Die Wüstenlilie schätzt sandig-trockenen Boden in vollsonniger Lage und ist an einem Fenster zur Südseite am besten aufgehoben. Im Freiland kann die Aloe nur im Sommer kultiviert werden, da sie bereits bei Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt zu Grunde geht.