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Taschendoppler

Der gemeine Doppler ist ein Diagnosegerät, das Ärzte und Hebammen gebrauchen. Da er, im Kleinformat gehalten, praktisch und platzsparend gewissermaßen in jeder Tasche zu verstauen ist, wird der kleine Doppler eben als “Taschendoppler” bezeichnet. Der Arzt bzw. die Hebamme kann dann diesen besagten Taschendoppler auch bei Hausbesuchen anwenden.

Im wesentlichen unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Anwendungsgebieten des (Taschen-) Dopplers:

- bei der Gefäßdiagnostik
Es wird der Blutfluss z. B. in Fingern, in Zehen, im Gesicht oder in Beinvenen auf besondere Auffälligkeiten Überprüft. Auf diese Weise können z. B. Thrombosen diagnostiziert werden; der Arzt kann dann, nach der Doppler-Diagnose, sofort das entsprechende medizinische Hilfsmittel verordnen (beispielsweise Thrombosestrümpfe) oder blutverdünnende Medikamente verschreiben; auf diese Weise kann verhindert werden, dass der die Thrombose verursachende Blutstau zum Herzen weiter wandert und somit zum Tode führt.

- bei der Fetaldiagnostik
Mit Hilfe dieses kleinen Gerätes kann die Hebamme praktisch an allen Orten einfache, unblutige und vor allem ungefährliche Ultraschall-Untersuchungen am menschlichen Körper vornehmen. So kann z. B. im Körper der werdenden Mutter fetales Leben während der Schwangerschaft kontrolliert werden. Wird eine Taschendoppler-Diagnostik vorgenommen und werden hierbei Unregelmäßigkeiten bei den Herztönen des ungeborenen Kindes bemerkt, so können sofort die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet werden. In diesem Falle ist von der Hebamme sofort ein Arzt hinzuzuziehen, der sodann über die weitere Vorgehensweise entscheidet. Bei rechtzeitiger Diagnose kann ein verfrühtes Ableben des ungeborenen Kindes verhindert und das Risiko einer eventuellen Totgeburt ausgemerzt werden.


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