Das Krebsrisiko reduzieren durch Lapacho Tee?
Immer öfter besinnen sich die Menschen heutzutage auf altbewährte Nahrungs- und Heilmittel. Auch bei der Verwendung von Lapacho Tee ist das nicht anders. Der Regenwaldtee wird aus der inneren Rinde des Lapacho-Baumes gewonnen. Schon die Inkas bereiteten sich aus dieser Rinde Tee zu, diesen Brauch haben später die Bewohner Perus, Paraguays und Boliviens übernommen. Während sich der Genuss von Lapacho Tee zunächst auf den südamerikanischen Raum beschränkte, besitzt der Tee heute zahlreiche Anhänger in der ganzen Welt.
Seine Popularität hat Lapacho der in ihm enthaltenen Substanzen zu verdanken. Mineralien und Spurenelemente, vor allem aber das Lapachol und Lapachon, wirkungsvolle antibiotische Verbindungen, machen seinen Wert für die Teetrinker aus. Lapacho Tee wirkt anregend, ohne dass in ihm Koffein enthalten ist, und fördert die Verdauung. Außerdem soll er aufgrund seiner antiviralen und antibakteriellen Wirkung auch das Risiko, an Krebs zu erkranken, vermindern. Dieser spezielle Effekt ist allerdings umstritten.
Der Regenwaldtee soll insgesamt eine positive Wirkung auf das Immunsystem haben, dabei blutdrucksenkend, schweißtreibend und schmerzstillend sein. Bei verschiedenen Krankheitsbildern kommt der Tee aus der Baumrinde inzwischen als Hausmittel zum Einsatz, so unter anderem bei bakteriellen Erkältungskrankheiten, aber auch bei Grippe, Malaria oder Verdauungsproblemen. Eine medizinische Wirkung wurde dem Tee jedoch nicht nachgewiesen, so dass im Falle einer Erkrankung in jedem Fall der Arzt zu befragen ist. Verwendung findet Lapacho Tee bei den Ureinwohnern von Südamerika auch bei Herpes oder Schuppenflechte sowie als Wundheilmittel und zur Behandlung von Insektenstichen. Die medizinische Wirksamkeit ist in unseren Breiten jedoch umstritten.