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Wo eignet sich eine Fußbodenversiegelung mit der Nanotechnik und wo nicht?

Fußböden, die mit Nanotechnologie versiegelt worden sind, weisen Schmutz ab, sind stark glänzend und vermindern die Gefahr auszurutschen. Selbst der hässliche Abrieb von Gummi, verursacht durch Reifen oder Schuhsohlen lässt sich einfach abwaschen. Der durch Nanotechnologie erzielte Effekt wird auch “Lotus-Effekt” genannt, da die Blätter der Lotusblume die gleichen Eigenschaften besitzen und von Forschern als Vorbild zur Entwicklung der Nanotechnologie verwendet worden ist.

Bei einer Fußbodenversiegelung durch Nanotechnologie wird der Boden zuerst von einem Fachmann gereinigt und dann mit ca. 3 Schichten Bodenversiegelung behandelt. Nachdem die letzte Schicht getrocknet ist, ist die Versiegelung bereits vollständig fertig und der Boden kann wieder normal betreten und genutzt werden.

Damit die Fußbodenversiegelung durch Nanotechnik Erfolg haben kann, muss der Boden nicht nur trocken und absolut frei von Fettflecken und anderen Verunreinigungen sondern auch aufnahmefähig und trotzdem glatt sein. Diese Voraussetzungen erfüllen nicht alle im Handel erhältlichen Fußbodenbeläge. Einige Böden sind besonders, andere kaum bis gar nicht dazu geeignet mit Nanotechnologie versiegelt zu werden. Zu den geeigneten Bodenbelägen gehören vor allem PVC-Bodenbeläge und Laminat sowie Böden aus Kork und Parkett. Geeignet sind auch Böden, die aus Linoleum und unglasierten Klinkern oder Tonplatten bestehen.

Absolut ungeeignet hingegen ist jede Form von Teppich. Aber auch glasierte Klinker und glasierter Ton ist nicht geeignet für eine Fußbodenversiegelung, da die Bodenoberfläche die Versiegelung nicht aufnehmen kann. Das gleiche gilt übrigens auch für polierte Steinböden, z.B. aus Marmor.  Wer sich nicht sicher ist, ob sein Fußbodenbelag geeignet ist, sollte sich von einem Fachmann beraten lassen.


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