Oberflächenschutz per Nanoversiegelung
Der Oberflächenschutz per Nanoversiegelung ist immer gefragter. Bei der Nanoversiegelung wird in die Oberflächenstruktur eingegriffen. Fast alle Materialien sind für die Nanoversiegelung geeignet. Die Oberfläche wird versiegelt und ist damit resistenter gegen Schmutz, Öle, Wasser und Kalkablagerungen. Bei dem Abperlen von Wasser wird dies auch als Lotuseffekt beschrieben.
Durch die Versiegelung können andere Partikel nicht mehr an der Oberfläche haften und perlen einfach ab. Durch die feste Bindung der Nanopartikel ist das Festsetzen von Partikel auf der Oberfläche nicht mehr möglich. Die Nanobeschichtung kann bei porösen Material, wie zum Beispiel einer Betonfassade nicht mehr entfernt werden. Bei glatten Material ist sie nur durch starke Scheuermittel mühsam entfernbar.
Durch die Nanoversiegelung, versprechen viele Anbieter, dass ein Selbstreinigungseffekt entsteht, und das Putzen auf ein Minimum reduziert werden kann. Weltweit wird die Nanotechnologie als besonders fortschrittlich bezeichnet. Am häufigsten werden Glasoberflächen mit der Nanoversiegelung bearbeitet. Kalkablagerungen an Duschwänden sollen so zum Beispiel verhindert werden. Autos werden auch mit der Nanobeschichtung bearbeitet. Die Frontscheiben werden versiegelt, so soll ein besseres Bild für den Fahrer entstehen. Bei Regen perlt dieser schneller ab, und auch das Beschlagen von innen soll verhindert werden.
Auch Holzprodukte, Steine und Metallprodukte werden mit der Nanotechnologie versiegelt. Neuerdings werden auch Nanopartikel in Sonnencremes verwendet, um das Eindringen schädlicher Sonnenstrahlen in die Hautschichten zu verhindern.
Kritiker sind von den Wirkungen der Nanotechnologie nicht überzeugt. Ihrer Meinung nach bemühen sich die kommerziellen Unternehmen nach einem positiven Bild der Nanotechnologie, nur damit sie Profit erwirtschaften können. Der viel angepriesene Lotuseffekt hält nicht lange an, und ist nach ein paar Jahren vollkommen verblasst. Die Kritiker machen auch auf Gefahren aufmerksam. Die Erforschung der Nanopartikel ist noch nicht sehr ausgeweitet und man kann nicht wissen, welche Langzeitfolgen die Verwendung von Nanopartikel auf die Gesundheit und auf die Umwelt hat.